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Das Beste an der Monarchie sind die Möbel

Thema alte Schlösser: Statt Fernsehen & Radio gabs dort Unterhaltung am Kamin. Gepflegte Gespräche bei Kerzenlicht – und wüste Streitereien mit Gelage. Erbschleichereien. Geheimes Bettgeflüster hinter dem Kamin. Ein Möbelstück musste damals absolut dicht halten. Kein Getratsche! Nicht unnötig auf sich aufmerksam machen! Niemals nerven. Dieses diskrete Verhalten – das unsere modernen elektronischen Hausgeräte erst noch lernen müssen – war früher eine Selbstverständlichkeit.

Herrschen wie ein Sonnenkönig

das Motto vieler Herrscher für 2017 könnte möglicherweise so lauten: Als einziger wissen, wo’s langgeht. Möglichst überall im Staat selbst eingreifen. Die Bürger im Keller wissen zwar Bescheid, nehmen aber alles hin in der Hoffnung, dass es vielleicht doch nicht so schlimm kommen wird …

Hortels Ravioli-Rezept

Hier zur Abwechslung mal ein Kochrezept für die Sommerpause. Die Zeichnerin isst selbstgemachte Ravioli leidenschaftlich gern – und kocht sie immer wieder mal für Ihre Gäste. Der Teig: Für 3 Personen nimmt man 4 Eier und ca. 250 g Mehl. Alles mit der Hand verkneten. Ein Hausmann hat das im Gefühl, wenn der Teig zu arg klebt – und tut solange neues Mehl dazu, bis er sich schön glatt walken lässt. Nach 6–8 Minuten ist er so weich und geschmeidig wie Hortels oder Luzis Allerwertester. Und nun braucht man eine Nudelmaschine: Den Teig in mehreren Portionen hauchdünn durchdrehen, was heißt, man muss jeden Streifen 3 mal durchs Gerät kurbeln, bis er ganz dünn ist – und diese schmalen Teigstreifen sollte man dann auf (rotgestreiften) Handtüchern ausbreiten. Auf einen Nudelstreifen mehrere Batzerln Füllung kleckern – und mit einem anderen Streifen zudecken. Ringsum festdrücken – und jetzt kommt (jawohl!) die Handarbeits-Schere! Das Lineal würde Hortel aber nach wie vor weglassen. Die Füllung: Eine Pfanne voll Champignons (in Scheiben) in Olivenöl und etwas Salz weich dämpfen. Pilze mit …