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Vorbild USA

Die Europäer machen vieles nach, was es in Amerika gibt.

Hortel und Luzi haben sie schwere Befürchtungen, dass auch der heimische Regierungsstil sich an neue Standards aus Übersee anpassen könnte.

Wie man sieht, ist die neue Art zu herrschen gerade noch mal gescheitert. Das Schicksal hat es wohl anders gewollt …

Einreiseverbot

Tja, Einreiseverbot für jedermann – das wird anscheinend die Idee des Jahres.

Auch in der letzten Monarchie staunen die Untertanen über den Rechtsruck ihrer Untertanen-Regierung. Vielleicht ist es noch nicht zu spät, etwas zu unternehmen.

Eigentlich hätte die Zeichnerin lieber was übers Abstauben gebracht, oder ein sonstiges amüsantes Haushaltsthema.

Aber leider keine Chance. Zuviel los auf dem Planeten im Moment …

Herrschen wie ein Sonnenkönig

das Motto vieler Herrscher für 2017 könnte möglicherweise so lauten:
Als einziger wissen, wo’s langgeht. Möglichst überall im Staat selbst eingreifen.

Die Bürger im Keller wissen zwar Bescheid, nehmen aber alles hin in der Hoffnung, dass es vielleicht doch nicht so schlimm kommen wird …

Hortels Weihnachtsrezept: Schwarzwurzeln mit Petersilienkartoffeln

Wer ein besonderes vegetarisches Gericht sucht, das noch dazu fast unbekannt ist: Hier ist es!

EINKAUFSLISTE – 4 Portionen
Schwarzwurzeln – ca. 1 kg
mehlige Kartoffeln als Beilage
Eine ganze Zitrone zum Abschmecken bei Tisch
Petersilie gehackt, für die Kartoffeln
2 EL Essig fürs Kochwasser
1 TL Salz

FÜR DIE BECHAMELSAUCE
2–3 EL Mehl
2–3 EL Butter
ca. 1/4 l MIlch
Prise Muskat
weißer Pfeffer
Salz

Die Zeichnerin kauft die rohen Schwarzwurzeln am liebsten auf dem Fürther Wochenmarkt auf dem Bahnhofsvorplatz bei Frau Kukla / Albrecht. Hier gibt es auch schön mehlige Kartoffeln, die besser zum Gericht passen als festkochende. Die besten Wurzeln haben unten zum Teil noch Spitzen dran. Dann nämlich ist der Saft noch im Gemüse.

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DER PUTZJOB
Im Spülbecken handwarmes Wasser einlaufen lassen. Die Schwarzwurzeln unter Wasser schälen. Dann klebt der Saft nicht so an den Händen. Die geschälten Wurzeln in Stücke schneiden + in Essigwasser legen.

DAS KOCHEN
Essigwasser mit Salz + den geputzten Schwarzwurzelstücken ca. 25 Minuten kochen, bis sie weich sind – aber auch nicht zu weich kochen. Das Kochwasser der blanken Wurzeln wegschütten, damit Blähungen vermieden werden. (In manchen Rezepten wird 1/4 l des Kochwassers verwendet, aber ich bin davon abgekommen)

DIE SAUCE
Man kocht eine Art Bechamelsauce, in die man die abgetropften Wurzelstücke einlegt und fertig gart.

Und das geht so: Butter im heißen Topf zerlassen, Mehl darüberstäuben, Anschwitzen, bis beides komplett vermengt ist. Natürlich nicht dabei anbrennen lassen! Nach und nach ca. 1/4 l kalte Milch dazugießen, heiß werden lassen und mit dem Schneebesen klumpenfrei rühren. Hortel macht das mit der Milch nach Gefühl – die Sauce soll beim Kochen leicht sämig sein. Muskat + Prise Salz dazu geben.

Die Sauce soll köcheln. Nach 5 Minuten die abgetropften Schwarzwurzelstücke dazugeben. 1 bis 2 Glas Wasser angießen. Wurzeln ca. 10 Minuten drin mitköcheln lassen.

Die Kochzeit muss man selbst herausfinden, sie sollen nicht zu weich werden. Am besten kocht man sie vorher in Wasser schon so, dass sie da schon weich genug sind. Denn in der Sauce soll sich nur noch das Aroma von Wurzeln + Sauce verbinden. Dafür reichen dann 10 Minuten gemeinsame Kochzeit

Am Schluss abschmecken mit Salz, weißem Pfeffer – und bei Tisch Zitronensaft.

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DAS TIMING
Für die Wurzeln ungefähr 45 Minuten Kochzeit einplanen. Schwarzwurzeln in Sauce kann man gut warmhalten. Also dürfen sie gerne etwas früher fertig werden, sodass man auf das Garen der Kartoffeln (ca. 20 min.) in Ruhe warten kann. Denn man möchte ja beides gleichzeitig servieren.

DIE PETERSILIENKARTOFFELN
Diese werden in großen Stücken im Salzwasser gekocht. Sind sie gar + abgegossen, dann wirft man 2 EL Butter in den Topf und 2 EL gehackte Petersilie. Schön mit einem Löffel vermischen. Hat man richtig mehlige Kartoffeln eingekauft, dann freut man sich jetzt an der Art, wie sie im Topf hell zerböckeln.

DAS AROMA
Dieses Gericht erhält seine gute Note am Schluss durch den Zitronensaft, in Kombination mit den Petersilienkartoffeln + dem nussigen Aroma der Wurzeln.

Fügt man die Zitrone erst bei Tisch hinzu, kann man die übriggebliebenen Schwarzwurzeln am nächsten Tag gut nochmals aufwärmen.

Hortel sagt, es wäre seine Leibspeise.
Gutes Gelingen!

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